Kommunikations- und Medienforschung

Inhalte
Die steigende Bedeutung medial vermittelter Kommunikation in allen gesellschaftlichen Bereichen führt zu einem wachsenden Bedarf an Forschung zu ihren Prozessen und Wirkungen, sowohl im Bereich der Hochschulen als auch im privatwirtschaftlichen Sektor. Für Unternehmen, Parteien oder Non-Profit-Organisationen sind Analysen ihrer Medienpräsenz und -resonanz heute unverzichtbar. Gleichermaßen wird Methodenkompetenz nachgefragt, sowohl in der universitären Forschung und Lehre als auch im Sektor der privatwirtschaftlichen Markt-, Meinungs- und Mediaforschung oder für werbungtreibende Unternehmen und Medieninstitutionen. Dem Schwerpunkt liegt die Überzeugung zugrunde, dass auch für bestimmte Bereiche des Journalismus, insbesondere den Wissenschaftsjournalismus, eine methodenzentrierte publizistikwissenschaftliche Ausbildung wünschenswert und nötig ist.

Der Schwerpunkt ist in methodische Module, Forschungsmodule, thematische Module, ein berufspraktisches Modul und ein Prüfungsmodul unterteilt. Der Studienverlauf erstreckt sich über vier Semester, beginnend mit dem Wintersemester. Die Modulstruktur ist so gestaltet, dass Studierende in der Regel nach dem zweiten Fachsemester ein Mobilitätsfenster z.B. für Auslandsaufenthalte haben. Wesentliche Lehrformen des Masterstudiengangs sind Übungen, Seminare und Hauptseminare, in denen Studierende erlerntes Wissen vertiefen und praktisch anwenden können. Ein partizipatives Lernen über Gruppenarbeit, Vorträge und Diskussionen ist somit die Regel. Ergänzt werden diese Lehrformen durch Vorlesungen. Zudem vermittelt der Studiengang umfassende Kompetenzen für eine berufliche Tätigkeit in der akademischen und angewandten Kommunikationswissenschaft. Die Lehrveranstaltungen im ersten Semester werden von den Studierenden aller drei Schwerpunkte im Master "Kommunikation" gemeinsam besucht.

Zulassungsvoraussetzungen
Nachweis eines publizistik- oder kommunikationswissenschaftlichen Bachelorabschlusses oder eines Studienabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland, der dazu keinen wesentlichen Unterschied aufweist. Insgesamt muss mindestens die Hälfte des gesamten Studienumfanges (min. 90 Leistungspunkte oder ein äquivalenter Umfang) in einem publizistik- oder kommunikationswissenschaftlichen Fach erbracht worden sein. Hiervon müssen mindestens zehn Leistungspunkte im Bereich empirische Nutzungs- und Wirkungsforschung erworben worden sein. Weiterhin müssen darunter mindestens zwölf Leistungspunkte im Bereich empirische Methodenlehre, darunter verpflichtend Statistik, erworben worden sein. Bitte beachten Sie, dass das Institut für Publizistik hierzu keine Vorbereitungskurse anbietet und die Statistik-Kenntnisse auch nicht im Laufe des ersten Master-Semesters nachgeholt werden können. Die Kenntnisse in (empirischer) Methodenlehre (inkl. Statistik) sowie in empirischer Nutzungs- und Wirkungsforschung sind bis zum Ende der Bewerbungsfrist nachzuweisen.

Hinweis: Bitte achten Sie darauf, dass die zwölf Leistungspunkte im Bereich empirische Methodenlehre, darunter verpflichtend Statistik, eindeutig aus Ihrer Leistungsübersicht bzw. Ihrem Transcript of Records hervorgehen, sodass wir nachvollziehen können, dass Sie diese Kenntnisse erworben haben. Sollte dies nicht eindeutig aus Ihrer Leistungsübersicht hervorgehen, legen Sie bitte eine Bescheinigung Ihrer Dozenten bei, auf denen diese die genauen Inhalte der von Ihnen in diesem Bereich belegten Lehrveranstaltungen bzw. Module auflisten.